Deutsche Minensucher - von Gestern bis Heute

verfasst von Thomas Weis und Martin Goretzki

Einführung

Dieses Projekt wäre ohne den Anstoß von Norbert Kaatz im Jahr 2011 nicht zustande gekommen.
Norbert hat die Idee und den Grundstock für die Datenbank gelegt. Die Mitarbeiter des Historischen Marinearchivs haben das Projekt im Herbst 2020 zu einer Veröffentlichungsreife gebracht und den Datenschatz, der über Jahre verborgen vor der Öffentlichkeit dahinschlummerte, zur Außendarstellung gebracht. Die Idee und Anregung zur Datenbank ist in der persönlichen Sammlerleidenschaft und der Suche nach der Wahrheit bei Lebensläufen und der Frage nach „meinem“ Schiff, die sich viele Ehemalige Besatzungsmitglieder stellen, zu sehen. Vorangehende Datenbankprojekte im Historischen Marinearchiv (angefangen mit Luftwaffenfahrzeugen, Landungsfahrzeuge und den vielen weiteren) haben sicherlich auch die Potentiale einer großen Online-Datenbank aufgezeigt. Diskussionsmöglichkeit im Forum, das Kennenlernen ähnlich gesinnter Shiplover, Ahnen- und Familienforschung – auch dies gehört zu unserer Plattform.


Hinweise zu zeitlichen und inhaltlichen Fragen

Die Datensammlung der Minensucher beinhaltet die sechs Entwicklungs- und Einsatzphasen der deutschen Minensuchverbände:

  1. Kaiserliche Marine
  2. Kaiserliche Marine im Ersten Weltkrieg
  3. Kriegsmarine im Zweiten Weltkrieg und Nachkriegszeit 1945-1956
  4. Bundesmarine 1956 - 1990
  5. Volksmarine 1960 - 1990
  6. Deutsche Marine ab 03.10.1990 bis heute

Es ist uns bewusst, dass die ca. 1.000 Datensätze zum Veröffentlichungszeitpunkt 2020 nur einen Bruchteil der tatsächlich im Minensuch- und Räumeinsatz verwendeten Fahrzeuge abbilden.
Sperrbrecher, Hilfsminensuchfahrzeuge, Flussräumfahrzeuge, Räumpinassen, Fernlenkfahrzeuge, Tender und sonstige Hilfsfahrzeuge haben aktuell das Nachsehen, da wir uns auf die als „richtige“ Kriegsschiffe gebauten Fahrzeugtypen konzentrierten. Wir wollen in diesem Beschreibungstext auch keinen Ersatz für die Lektüre der zahlreichen Primär- und Sekundärquellen liefern, sondern lediglich das eine oder andere Thema anreißen, und die Benutzer zur tiefergehenden Beschäftigung mit dem Thema anregen.


Entwicklung der Mine und ihrer Gegner

Abgesehen von der Minensperre des Artillerieoffiziers Werner von Siemens im Krieg gegen Däne¬mark 1848 trat die Seemine in größerem Maß in der Kaiserlichen Marine erstmals mit Beschaffung der C/77 (Konstruktionsjahr 1877) in Erscheinung. Sie war vor allem für die Küsten¬verteidigung geeignet. Erstmals in größerer Zahl trat die Seemine im amerikanischen Sezessionskrieg (1861-1865) in Erscheinung getreten. Als der Mineneinsatz beider Gegnerflotten im Russisch-Japanische Krieg 1904-1905 einen ersten Höhepunkt erlebte und schlagartig die Möglichkeiten und Gefahren dieser Waffe aufzeigte, wurde dieser Entwicklung noch im Jahre 1905 durch die Einrichtung einer Minenkompanie, später Minenabteilung (Juni 1907), in Cuxhaven Rechnung getragen. Dort wurden Mannschaften für den Minen- und Minensuchdienst ausgebildet.


Epoche I - Vorkriegsentwicklung

Eine Gruppe von sechs kleinen alten Torpedobooten bildete die erste Minensuchdivision, die mit primitiver Ausrüstung die ersten Erfahrungen im Minensuchen und -räumen sammelte. 1910 bestand die Minenabteilung bereits aus 810 Mann, 24 ehemaligen Torpedobooten als Minensucher und aus mehreren Hilfsfahrzeugen.

Vor 1914 stand die Entwicklung von Minensuchbooten ganz am Rande der Flottenrüstung, trotz der im Russisch-Japanische Krieg gemachten Erfahrungen. In Deutschland fasste man alte Torpedoboote zu Minensuchdivisionen zusammen, die bei Kriegsausbruch durch weitere Improvisationen (Schlepper, Fischdampfer) ergänzt werden sollten. Die Fahrzeuge werden in der Datenbank der Epoche I (Vorkriegsentwicklung) zugeordnet.


Epoche II – Erster Weltkrieg

Schon die ersten Monaten des 1. Weltkrieges machten einen Ausbau und die Neuausrichtung der Minensuchverbände notwendig. Neben der I., II. und III. Minensuchdivision mit mehr als 40 Fahrzeugen wurden auch Hilfsminensuchdivisionen mit jeweils sechs bis acht Booten aufgestellt.
Darüber hinaus wurden die I., II. und III. Sperrbrechergruppe gebildet. Erste englische Minensperren wurden im Januar 1915 vor der Amrumbank festgestellt. Im selben Jahr kamen die ersten originären (Hochsee-) M-Boote in den Fronteinsatz. Die Minensucher M 1 bis M 6 hatten eine Größe von 425 Tonnen. Diese „Flottenboote“ wurden in mehreren Stufen weiter vergrößert. Darüber hinaus wurde ein „flachgehendes“ Minensuchboot (Größe 200 Tonnen) für den Minensuchdienst in Küstennähe entwickelt. Daneben gab es noch die F-Boote, „flachgehende“ Räumboote von 20 Tonnen. Man würde sie heute als Flussräumboote oder auch Inshore Fahrzeuge bezeichnen. 1915 erfolgte auch der erste Einsatz von Dampfern als Räumbootsmutterschiffe bei der Hilfsminensuchdivision Swinemünde. Diese Mutterschiffe transportierten Räumpinassen für den Einsatz in strömungsarmen Gewässern, auf Binnenseen, in Wattengebieten und den Prielen.

Eine erste Bewährungsprobe hatten die Minensucher der Ostsee im August 1915 zu bestehen, als sie zur Unterstützung des Heeres die russischen Sperren in die Bucht von Riga durchbrechen sollten. Bei dieser Operation gab es die ersten größeren Verluste bei den Minensuchern. In der südlichen Nordsee (Flandern) musste ein verhältnismäßig enger Raum gegen einen immer stärker werdenden Minenangriff behauptet werden. Dafür standen an Fahrzeugen zunächst lediglich 33 alte Torpedoboote zu Verfügung. Später kamen die M-Boote zum Einsatz, und zum Räumen in flachen Gewässern wurden auch noch 48 von 95 A-Booten, Flandern-Torpedoboote, eingesetzt, die eigentlich als Küstenschutzboote konstruiert worden waren. Die Gesamtanzahl der eingesetzten Fahrzeuge zur Minenbekämpfung stieg bis auf 400 Einheiten.

An Geräten standen den ersten Minensuchern schweres und leichtes Suchgeschirr zur Verfügung, das waren Leinen, die von zwei oder mehr nebeneinander fahrenden Booten geschleppt wurden und die Ankertaue zerschnitten, so dass die Minen auftauchten und vernichtet werden konnten. Für das Abschießen der Minen waren die Räumboote mit geringerer Seitenhöhe besser geeignet. Oft schnitten die Leinen die Minen nicht ab, sondern rissen sie ab oder trieb sie im Schleppgang zusammen, so dass sie sich gegenseitig zur Detonation brachten. Geschnittene Minen trieben nicht selten davon, ohne zu detonieren. Zum Kriegsende hin erlitten die deutschen Seeverbände die ersten Verluste durch eine neue Minenart, die Grundmine mit Magnetzünder. Die Revolutionsphase im Herbst 1918 ging auch an den Minensucher nicht spurlos vorbei, einige hatten nach dem Zusammenbruch der Wirtschaft noch einige Jahre lang die Möglichkeit gehabt, bei den von den Alliierten veranlassten Minenräumarbeiten in der Nordsee, Ostsee und in Nordskandinavien.


Epoche III – Zweiter Weltkrieg

Nur wenige Minensucher der Epoche II fanden nach dem Ende des Ersten Weltkriegs auch in der Kriegsmarine eine Verwendung. Das waren die kohlebetriebenen Minensucher, welche ab 1941 500er-Nummern erhielten. Die in den 1930er gebauten Hochseeminensucher der Kriegsmarine hatten zuerst eine Verdrängung von 700 Tonnen und Ölfeuerung, erwiesen sich aber in ihrer Konstruktion als zu aufwendig. Die vereinfachte Typ 40 hatte wieder eine Kohlefeuerung, und konnte auch auf kleinen, einfach ausgestatteten Werften entstehen.

Die Verfahren zum Suchen und Räumen waren verbessert worden, die Minen aber auch, sie waren immer schwieriger zu bekämpfen. Neue Geräte wurden daher eingesetzt, das Scherdrachengerät und Otter-Räumgerät für alleinfahrende Suchboote, Geräuschbojen und Knallkörper zur Bekämpfung akustischer Minen, Magneteigenschutz und Fernräumgeräte zur Bekämpfung von Magnetminen.

Viele der Fahrzeuge, soweit sie nicht in Verlust geraten waren, fuhren nach dem Kriegsende noch in den Flotten der Siegermächte. Einige konnten später auch wieder von der Bundesmarine zurückgekauft werden. Es wiederholten sich die Ereignisse vom Ende des Ersten Weltkrieges: Nach Kriegsende wurde eine Internationale Minensuchorganisation gebildet, um die europäischen Gewässer von Minen zu räumen. Aufgrund der Waffenstillstandbedingungen hatte Deutschland Nord- und Ostsee mit eigenem Personal und Fahrzeugen der ehemaligen Kriegsmarine zu beseitigen. Insgesamt verfügte das Mine Clearance Board über 1600 Fahrzeuge, darunter 400 deutsche Boote mit 16.000 Mann.


Epoche IV – Kalter Krieg: Bundesmarine

Die Bundesmarine stellte ihre ersten Minensuchgeschwader mit M- (Klasse 319) und R-Booten (Klasse 359) auf, die sie von den Alliierten zurück kaufen konnte. Die R-Boote wurden zu Schnellen Minensuchbooten (SMS) aufgewertet. Nach Vorbild der letzten R-Bootklasse der Kriegsmarine baute Abeking und Rasmussen ab 1957 die Schütze-Klasse (Klasse 340/341). Es folgten Küstenminensuch¬boote (Klassen 321/320) nach Vorbild des US-Typs „Bluebird“.

Aus den Küstenwachbooten der Ariadne- und Frauenlob-Klasse wurden ab 1968 Binnenminensuch¬boote (Klasse 393/394) mit einer Verdrängung von 200 Tonnen (vergleiche mit den Küstenbooten der Kaiserlichen Marine). Die letzten Eigenentwicklungen des Werftenverbandes Abeking, Lüerssen, Kröger für die Bundesmarine waren ab 1986 sogenannte Minenkampfboote der Klasse 343 mit 450 Tonnen.


Epoche V – Kalter Krieg: Volksmarine

Auch die DDR begann nach dem Krieg mit der Nutzung von R-Booten. Ab 1952 entwickelte man Minenräumkräfte aus eigenen Schiffsneubauten. Während anfänglich noch eine deutliche Zweiteilung zwischen Hochsee- (Klassen HABICHT (1953-1955) 510 Tonnen, KRAKE (1956-1958) 650 Tonnen) und Küstenfahrzeugen (Klasse SCHWALBE, 83 Tonnen) erkennbar war, wurde ab 1966 mit dem Projekt KONDOR (350 Tonnen) eine Art Einheitsfahrzeug angestrebt. Minenleger, wie sie von einigen Flotten als spezielles Projekt entwickelt wurden, fanden in die Typenkräfte der Volksmarine keinen Eingang. Vielmehr wurden alle Minensuchboote zum Minenlegen eingerichtet. 6 Fahrzeuge der Klasse KONDOR-II fuhren als Erprobungsfahrzeuge noch bis 1991 bzw. 1993 bei der Deutschen Marine.


Epoche VI – Deutsche Marine

Seit den 1970er Jahren entwickelt sich die Minenabwehr immer mehr zu Minenjagd. Während früher Massenvernichtungsmittel eingesetzt werden konnten, muss jetzt wegen der außerordentlichen Verfeinerung der Systeme Jagd auf die einzelne Mine gemacht werden. Nach einer Zeit des Umbaus konventioneller Minensuchboote werden seit den 1990er Jahren (Epoche VI) eigens konstruierte Minenjagdboote eingesetzt, die Klasse 332 (HAMELN) mit Unterwasserdrohnen PINGUIN, ab 2005 mit SEEFUCHS. Das Projekt „Minenjagd 200“ mit den SWATH-Plattformen SEEPFERD hingegen fiel den Kürzungen im Wehretat zum Opfer. Seit nunmehr 15 Jahren herrscht daher Stillstand, und damit geht eine Kernfähigkeit der deutschen Marine allmählich verloren.



Quellen

  • Meyer, Karl: Hochsee-Minensuchboote 1939-1945, 2004
  • Ostertag, Reinhart: Deutsche Minensucher - 80 Jahre Seeminenabwehr, 1988
  • Witthöft, Hans-Jürgen: Lexikon zur deutschen Marinegeschichte, 1977

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Weltkrieg 1914/1918 A 86 MS Torpedoboot für Flandern 00.00.1919 14.08.1919 §
Weltkrieg 1914/1918 A 88 MS Torpedoboot für Flandern 22.07.1919 18.12.1919 §
Weltkrieg 1914/1918 A 90 MS Torpedoboot für Flandern 00.00.1919 14.08.1919 §
Weltkrieg 1914/1918 A 91 MS Torpedoboot für Flandern 00.00.1919 14.08.1919 §
Weltkrieg 1914/1918 A 93 MS Torpedoboot für Flandern 31.03.1919 26.04.1919 aD
Weltkrieg 1914/1918 M 1 MS M 14 17.06.1915 17.03.1920 §
Weltkrieg 1914/1918 M 2 MS M 14 05.08.1915 24.10.1921 §
Weltkrieg 1914/1918 M 3 MS M 14 28.09.1915 24.10.1921 §
Weltkrieg 1914/1918 M 4 MS M 14 02.10.1915 24.10.1921 §
Weltkrieg 1914/1918 M 5 MS M 14 25.10.1915 24.10.1921 §
Weltkrieg 1914/1918 M 6 MS M 14 13.11.1915 31.07.1918 +
Weltkrieg 1914/1918 M 7 MS M 14 29.07.1915 24.10.1921 §
Weltkrieg 1914/1918 M 8 MS M 14 15.08.1915 21.11.1920 §
Weltkrieg 1914/1918 M 9 MS M 14 04.09.1915 18.06.1917 +
Weltkrieg 1914/1918 M 10 MS M 14 24.09.1915 17.03.1920 §
Weltkrieg 1914/1918 M 11 MS M 14 13.10.1915 28.12.1916 +
Weltkrieg 1914/1918 M 12 MS M 14 31.10.1915 27.06.1916 +
Weltkrieg 1914/1918 M 13 MS M 14 04.02.1916 17.03.1920
Weltkrieg 1914/1918 M 14 MS M 14 04.02.1916 16.05.1917
Weltkrieg 1914/1918 M 15 MS M 14 13.12.1915 30.03.1917
Weltkrieg 1914/1918 M 16 MS M 14 10.01.1916 32.03.1917
Weltkrieg 1914/1918 M 17 MS M 14 29.01.1916 17.03.1920
Weltkrieg 1914/1918 M 18 MS M 14 18.11.1915 13.07.1920
Weltkrieg 1914/1918 M 19 MS M 14 05.12.1915 13.07.1921
Weltkrieg 1914/1918 M 20 MS M 14 23.12.1915 17.07.1921
Weltkrieg 1914/1918 M 21 MS M 14 17.12.1915 13.07.1920
Weltkrieg 1914/1918 M 22 MS M 14 31.01.1916 14.10.1918
Weltkrieg 1914/1918 M 23 MS M 14 13.09.1915 04.06.1917
Weltkrieg 1914/1918 M 24 MS M 14 08.10.1915 16.03.1917
Weltkrieg 1914/1918 M 25 MS M 14 08.10.1915 13.07.1921
Weltkrieg 1914/1918 M 26 MS M 14 08.10.1915 13.07.1921
Weltkrieg 1914/1918 M 27 MS M 15 31.05.1916 11.08.1916 +
Weltkrieg 1914/1918 M 28 MS M 15 24.06.1916 28.10.1947 §
Weltkrieg 1914/1918 M 29 MS M 15 15.07.1916 24.10.1921 §
Weltkrieg 1914/1918 M 30 MS M 15 04.08.1916 24.10.1921 §
Weltkrieg 1914/1918 M 31 MS M 15 06.06.1916 07.10.1917 +
Weltkrieg 1914/1918 M 32 MS M 15 29.06.1916 17.03.1920 §
Weltkrieg 1914/1918 M 33 MS M 15 20.07.1916 17.03.1920 §
Weltkrieg 1914/1918 M 34 MS M 15 10.08.1916 17.03.1920 §
Weltkrieg 1914/1918 M 35 MS M 15 18.06.1916 24.10.1921 §
Weltkrieg 1914/1918 M 36 MS M 15 16.07.1916 23.03.1918 +
Weltkrieg 1914/1918 M 37 MS M 15 06.08.1916 17.03.1921 §
Weltkrieg 1914/1918 M 38 MS M 15 20.08.1916 20.02.1922 §
Weltkrieg 1914/1918 M 39 MS M 15 17.07.1916 20.04.1918 +
Weltkrieg 1914/1918 M 40 MS M 15 10.08.1916 23.03.1918 +
Weltkrieg 1914/1918 M 41 MS M 15 01.09.1916 06.09.1918 +
Weltkrieg 1914/1918 M 42 MS M 15 22.09.1916 17.03.1920 §
Weltkrieg 1914/1918 M 43 MS M 15 28.06.1916 24.10.1921 §
Weltkrieg 1914/1918 M 44 MS M 15 08.08.1916 24.10.1921 §
Weltkrieg 1914/1918 M 45 MS M 15 27.08.1916 24.10.1921 §
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