Deutsche Minenabwehrfahrzeuge - von Gestern bis Heute

verfasst von Thomas Weis, Martin Goretzki und Urs Heßling

Einführung

Dieses Projekt wäre ohne den Anstoß von Norbert Kaatz im Jahr 2011 nicht zustande gekommen.
Norbert hat die Idee und den Grundstock für die Datenbank gelegt. Mitarbeiter des Historischen Marinearchivs haben das Projekt, das viele Jahre lang verborgen vor der Öffentlichkeit dahinschlummerte, im Herbst 2020 zur Veröffentlichungsreife gebracht und publiziert.

Die Idee zu dieser Datenbank beruht wohl auf der Suche Norberts nach „seinem“ Schiff und dessen (weiteren) Lebenslauf, eine Frage, die sich viele ehemalige Besatzungsmitglieder stellen. Voraus gegangene Datenbankprojekte im Historischen Marinearchiv (angefangen mit Luftwaffenfahrzeugen und Landungsfahrzeugen) haben ihm sicherlich auch die Potentiale einer großen Online-Datenbank aufgezeigt. Dazu die Diskussionsmöglichkeit im Forum, das Kennenlernen von Shiplovern mit ähnlicher Gesinnung, die Wiederbegegnung mit Crewkameraden – auch dies gehört zu unserer Plattform.


Hinweise zu zeitlichen und inhaltlichen Fragen

Die Datensammlung der Minenabwehrfahrzeuge beinhaltet die sechs Entwicklungs- und Einsatzphasen der deutschen Minensuchverbände:

  1. Kaiserliche Marine
  2. Kaiserliche Marine im Ersten Weltkrieg
  3. Kriegsmarine im Zweiten Weltkrieg und Nachkriegszeit 1945-1956
  4. Bundesmarine 1956 - 1990
  5. Volksmarine 1960 - 1990
  6. Deutsche Marine ab 03.10.1990 bis heute

Es ist uns bewusst, dass die ca. 1000 Datensätze zum Veröffentlichungszeitpunkt 2020 nur einen Bruchteil der tatsächlich im Minensuch- und Räumeinsatz verwendeten Fahrzeuge abbilden. Sperrbrecher, Hilfsminensuchfahrzeuge, Flussräumfahrzeuge, Räumbarkassen, Minentaucherboote und sonstige Hilfsfahrzeuge haben aktuell das Nachsehen, da wir uns auf die als „richtige“ Kriegsschiffe gebauten Fahrzeugtypen konzentrierten. Wir wollen in diesem Beschreibungstext auch keinen Ersatz für die Lektüre der zahlreichen Primär- und Sekundärquellen liefern, sondern lediglich das eine oder andere Thema anreißen, und die Benutzer zu einer tiefer gehenden Beschäftigung mit dem Thema anregen.


Entwicklung der Mine und ihrer Gegner

Abgesehen von der Minensperre des Artillerieoffiziers Werner von Siemens im Krieg gegen Dänemark 1848 trat die Seemine in der Kaiserlichen Marine erstmals mit Beschaffung der C/77 (Konstruktionsjahr 1877) in Erscheinung. Sie war vor allem für die Küstenverteidigung geeignet. In größerer Zahl trat die Seemine (damals noch als „Torpedo“ bezeichnet) im amerikanischen Sezessionskrieg (1861-1865) bei der Verteidigung von Südstaaten-Häfen in Erscheinung.
Als der Mineneinsatz beider Gegner im Russisch-Japanischen Krieg 1904-1905 einen ersten Höhepunkt erlebte und durch den Verlust mehrerer Schlachtschiffe schlagartig die Möglichkeiten und Gefahren dieser Waffe aufzeigte, wurde dieser Entwicklung noch im Jahre 1905 durch die Einrichtung einer Minenkompanie, später Minenabteilung (Juni 1907), in Cuxhaven Rechnung getragen. Dort wurden Mannschaften für den Minen- und Minensuchdienst ausgebildet.


Epoche I - Vorkriegsentwicklung

Eine Gruppe von sechs kleinen alten Torpedobooten bildete die erste Minensuchdivision, die mit primitiver Ausrüstung die ersten Erfahrungen im Minensuchen und -räumen sammelte. 1910 bestand die Minenabteilung bereits aus 810 Mann, 24 ehemaligen Torpedobooten als Minensuchern und aus mehreren Hilfsfahrzeugen.

Vor 1914 stand die Entwicklung von Minensuchbooten ganz am Rande der Flottenrüstung, trotz der im Russisch-Japanischen Krieg gemachten Erfahrungen. In Deutschland fasste man alte Torpedoboote zu Minensuchdivisionen zusammen, die bei Kriegsausbruch durch Hilfsschiffe (Schlepper, Fischdampfer) ergänzt werden sollten. Die kleinen Torpedoboote werden in der Datenbank der Epoche I (Vorkriegsentwicklung) zugeordnet.


Epoche II – Erster Weltkrieg

Schon die ersten Monate des 1. Weltkrieges machten einen Ausbau und die Neuausrichtung der Minensuchverbände notwendig. Neben der I., II. und III. Minensuchdivision mit mehr als 40 Fahrzeugen wurden auch Hilfsminensuchdivisionen mit jeweils sechs bis acht Booten aufgestellt. Darüber hinaus wurden Sperrbrechergruppen gebildet.

Die ersten feindlichen Minen, mit denen die Kaiserliche Marine zu tun bekam, waren russische, die im Winter 1914/15 von Schiffen der Baltischen Flotte vor der pommerschen und ostpreußischen Küste gelegt wurden. Schon vorher jedoch wurden ihr die Wirksamkeit der Minenwaffe und die Risiken ihres Einsatzes drastisch vor Augen geführt, als der Panzerkreuzer "Yorck" am 4. November 1914 auf der Jade, sozusagen "vor der eigenen Haustür", auf eigenen Minen mit hohen Personalverlusten im Nebel verlorenging. Im Januar 1915 wurden vor der Amrumbank englische Minensperren festgestellt. Im selben Jahr kamen die ersten originären (Hochsee-) M-Boote in den Fronteinsatz. Die Minensucher M 1 bis M 6 hatten eine Größe von 425 Tonnen. Diese „Flottenboote“ wurden in mehreren Stufen weiter vergrößert. Darüber hinaus wurde ein „flachgehendes“ Minensuchboot (Größe 200 Tonnen) für den Minensuchdienst in Küstennähe entwickelt, das sich auf Grund schlechter Seeeigenschaften allerdings nicht bewährte und so gut wie überhaupt nicht zum Einsatz kam. Daneben gab es noch die F-Boote, „flachgehende“ Räumboote von 20 Tonnen. 1915 erfolgte auch der erste Einsatz von Dampfern als Räumboots(mutter)schiffe bei der Hilfsminensuchdivision Swinemünde. Diese Mutterschiffe transportierten jeweils 12 Räumpinassen zu ihrem Einsatz in küstennahen, strömungsarmen Gewässern.

Eine Bewährungsprobe hatten die Minensucher der Ostsee im August 1915 zu bestehen, als sie zur Unterstützung des Heeres die russischen Sperren in die Bucht von Riga durchbrechen sollten. Bei dieser Operation gab es die ersten größeren Verluste bei den Minensuchern. In der südlichen Nordsee, dem sogenannten „Nassen Dreieck“, und vor der flandrischen Küste musste ein verhältnismäßig enger Raum gegen eine immer intensiver werdende Minenoffensive behauptet werden. Dafür standen an Fahrzeugen zunächst lediglich 33 alte Torpedoboote zu Verfügung. Später kamen die M-Boote sowie einige „Große Torpedoboote“ der Typen 1898, 1906 und 1911 zum Einsatz. Die Gesamtanzahl der eingesetzten Fahrzeuge zur Minenbekämpfung stieg bis auf 400 Einheiten. In der Masse allerdings trugen umgebaute Fischdampfer, die auch die größte Seetüchtigkeit besaßen, die Last der Minenabwehr.

An Geräten standen den ersten Minensuchern schweres und leichtes Suchgeschirr zur Verfügung, das waren Leinen, die von zwei oder mehr nebeneinander fahrenden Booten geschleppt wurden und die Ankertaue zerschnitten, so dass die Minen auftauchten und vernichtet werden konnten. Für das Abschießen der Minen waren die Räumboote mit geringerer Seitenhöhe besser geeignet. Oft schnitten die Leinen die Minen nicht ab, sondern rissen sie ab oder trieb sie im Schleppgang zusammen, so dass sie sich gegenseitig zur Detonation brachten. Geschnittene Minen trieben nicht selten davon, ohne zu detonieren.

Schon sehr bald nach Beginn des „Uneingeschränkten U-Boot-Krieges“ am 1.2.1917 intensivierten die Briten ihre Minentätigkeit. Im März und April wurden bereits zwei Sperren mit jeweils 1000 Minen geworfen, im gesamten Jahr waren es 15.682 Minen. Ab Herbst 1917 wurde die „Qualität“ der Minenoffensive verbessert: Es wurden im Allgemeinen weniger Minen gelegt, aber dafür viele kleine Felder direkt in die Wege, die deutsche Minensucher gerade freigeräumt hatten, so dass diese oft schon am nächsten Tag dort wieder Minen vorfanden.
Diese Strategie wurde möglich, da es den Briten (Room 40) gelungen war, den deutschen Funkverkehr abzuhören und zu dechiffrieren. Die immer dichtere Verminung des "Nassen Dreiecks" führte im Sommer 1918 schließlich zu einer Situation, der die deutschen Minensuchkräfte zunehmend hilflos gegenüberstanden.

Bei Kriegsende erlitten die deutschen Seeverbände die ersten Verluste durch eine neue Minenart, die Grundmine mit Magnetzünder. Die Revolutionsphase im Herbst 1918 ging auch an den Minensuchern nicht spurlos vorbei, es gab Unruhen und Streiks, aber die Minensucher fuhren mit „loyalen“ Besatzungen weiter.

Ab 1919 wies der Versailler Vertrags im Artikel 192 der deutschen Marine das Räumen aller Minensperren in der Nordsee östlich von 4 Grad Ost zu. Dafür durften "über-etatmäßige" Minensuchkräfte in Dienst gehalten werden, deren Stärke alliierter Kontrolle unterlag. Diese Aufgabe stellte eine „Hauptbeschäftigung“ der Vorläufigen Reichsmarine in den Jahren 1919 und 1920 dar. Zum Räumen wurden auch A-Boote (Flandern-Torpedoboote) eingesetzt, die eigentlich als Küstenschutzboote konstruiert worden waren. Inwieweit diese Einsätze auch in der „Reichsmarine“ (so bezeichnet seit dem 1.1.1921) noch fortgesetzt wurden, konnten wir nicht feststellen. Allein im Verlauf des Jahres 1921 stellte die Reichsmarine mehr als 30 Minensuchboote außer Dienst. Sie wurden an andere Staaten oder Privatleute verkauft. Weitere M-Boote wurden zu Versuchs- und Hilfsschiffen, z.B. Tendern, umgebaut.


Epoche III – Zweiter Weltkrieg

Mehr als 30 Minensucher der Epoche II fanden auch in der Kriegsmarine noch eine Verwendung. Das waren die kohlebetriebenen Minensucher, die ab 1941 500er-Nummern erhielten. Die in den 1930er gebauten Hochseeminensucher der Kriegsmarine hatten zuerst eine Verdrängung von 700 Tonnen und Ölfeuerung, erwiesen sich aber in ihrer Konstruktion als zu aufwendig. Der vereinfachte Typ 40, von dem fast 150 Einheiten gebaut wurden, hatte wieder eine Kohlefeuerung, und konnte auch auf kleinen, einfach ausgestatteten Werften entstehen.
Die gleichzeitig entwickelten, mit Dieselmotoren betriebenen Minenräumboote, von denen nahezu 300 gebaut wurden, erwiesen sich als sehr gelungener Typ, der sich in Einsatzgebieten vom Nordmeer bis zum Mittelmeer und Schwarzen Meer auch im Geleitdienst bewährte. Doch bildeten auch in diesem Krieg Fischereifahrzeuge, die im Deutschen Reich und in allen besetzten Ländern dafür requiriert wurden, mehr als die Hälfte der Minensuchverbände.

Die Verfahren zum Suchen und Räumen waren verbessert worden, die Minen aber auch, sie waren immer schwieriger zu bekämpfen. Neue Geräte wurden daher eingesetzt, das Scherdrachengerät und Otter-Räumgerät für alleinfahrende Suchboote, Geräuschbojen und Knallkörper zur Bekämpfung akustischer Minen, Magneteigenschutz und Fernräumgeräte zur Bekämpfung von Magnetminen.

Auch im 2. Weltkrieg schränkte die britische Verminung der Küstengewässer, die nun hauptsächlich aus der Luft erfolgte (ab 1942 im Durchschnitt 1000 Minen pro Monat), und die im Verlauf des Krieges bis in die mittlere Ostsee ausgedehnt wurde, die Bewegungsfähigkeit der deutschen Kriegs- und Handelsschiffe mehr und mehr ein. Sie führte zum Verlust vieler für die deutsche Kriegswirtschaft wichtiger, mit Eisenerz beladener Frachter. Dennoch ist die Arbeit der deutschen Minensucher, die die Verkehrswege immer wieder freiräumten, insgesamt als erfolgreich zu bewerten.

Nach Kriegsende wiederholten sich die Ereignisse vom Ende des Ersten Weltkrieges: Um die europäischen Gewässer von Minen zu räumen, wurde eine Internationale Minensuchorganisation gebildet. Aufgrund der Waffenstillstandbedingungen hatte Deutschland die Minen in Nord- und Ostsee mit eigenem Personal und Fahrzeugen der ehemaligen Kriegsmarine zu beseitigen. Insgesamt verfügte das Mine Clearance Board über 1600 Fahrzeuge, darunter 400 deutsche Boote mit 16.000 Mann. Sie wurden unter der Bezeichnung „German Mine/Sweeping Administration“ (GM/SA), später im Minenräumverband Cuxhaven und als US Labor Service Unit „B“ eingesetzt. Viele der Fahrzeuge, soweit sie nicht in Verlust geraten waren, fuhren nach dem Kriegsende noch in den Flotten der Siegermächte. Einige konnten später auch wieder von der Bundesmarine zurückgekauft werden, und die Angehörigen der Minenräumverbände stellten einen personellen Grundstock der Bundesmarine


Epoche IV – Kalter Krieg: Bundesmarine

Die Bundesmarine stellte ihre ersten Minensuchgeschwader mit M- (Klasse 319) und R-Booten (Klasse 359) auf, die sie von den Alliierten zurück kaufen konnte. Die R-Boote wurden zu Schnellen Minensuchbooten (SMS) aufgewertet. Nach Vorbild der letzten Räumboots-Klasse der Kriegsmarine baute die renommierte Bootswerft Abeking und Rasmussen ab 1957 die Schütze-Klasse (Klasse 340/341). Es folgten Küstenminensuchboote der Lindau-Klasse (Klasse 320) nach Vorbild des US-Typs „Bluebird“. Die als Lückenfüller beschafften 6 Minensuchboote des franz. Typs „Mercure“ (Klasse 321) wurden schon nach wenigen Jahren an die Türkei abgegeben. Aus den Küstenwachbooten der Ariadne- und Frauenlob-Klasse wurden ab 1968 Binnenminensuchboote (Klasse 393/394) mit einer Verdrängung von 200 Tonnen (vergleiche mit den Küstenbooten der Kaiserlichen Marine).

Seit den 1970er Jahren entwickelte sich die Minenabwehr immer mehr zu Minenjagd. Während früher Massenvernichtungsmittel eingesetzt werden konnten, muss jetzt wegen der außerordentlichen Verfeinerung der Systeme Jagd auf die einzelne Mine gemacht werden. Daher wurden zwölf Küstenminensuchboote der Lindau-Klasse ab 1970 im Zuge der Modernisierung der Minenabwehrsysteme zu Minenjagdbooten der Klasse 331 mit Minenjagd-Drohnen des Typs PAP-104 umgebaut. Eine besondere Eigenentwicklung war in diesem Zusammenhang das System „Troika“, mit dem das von den Sperrbrechern bekannte Verfahren des „Simulations-Räumens“ wiederaufgenommen wurde und für das 6 ehem. KM-Boote zu Lenkbooten mit je 3 Drohnen („Hohlstäben“) des Typs SEEHUND umgebaut wurden. Als letzte deutsche Minensucher der Bundesmarine sind die ab 1986 vom Werftenverbund Abeking, Luerssen und Kröger gebauten zehn Minenkampfboote des Typs „Hameln“ (Klasse 343) zu betrachten.


Epoche V – Kalter Krieg: Volksmarine

Auch die DDR begann nach dem Krieg mit der Nutzung von R-Booten. Ab 1952 entwickelte man Minenräumkräfte aus eigenen Schiffsneubauten. Während anfänglich noch eine deutliche Zweiteilung zwischen Hochseebooten der Klasse „Habicht“ (510 Tonnen) bzw. „Krake“ (650 Tonnen) und Küstenfahrzeugen der Klasse „Schwalbe“ (83 Tonnen) erkennbar war, wurde ab 1966 mit dem Projekt „Kondor“ (350 Tonnen) eine Art Einheitsfahrzeug angestrebt. Sechs Fahrzeuge der Klasse „Kondor-II“ fuhren als Erprobungsfahrzeuge noch bis 1991 bzw. 1993 bei der Deutschen Marine. Die acht an die indonesische Marine abgegebenen „Kondor-II“ waren im Januar 2021 noch im Einsatz.


Epoche VI – Deutsche Marine

Eine besondere Herausforderung stellte im Frühjahr 1991 der Einsatz des „Minenabwehrverbands Südflanke“ dar, bei dem nach Ende des Kuwait-Kriegs im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit (und erstmals seit Bestehen der Bundesmarine) im Persischen Golf scharfe Minen geräumt wurden. Der Umgang mit scharfen Minen wird fortgesetzt durch die Operation OPEN SPIRIT, bei der seit 2014 im Rahmen einer „Partnership for Peace“ in jedem Jahr aus der Weltkriegszeit stammende Minen vor den baltischen Küsten geräumt werden.

Seit 1992 wurden zwölf Minenjagdboote des Typs „Frankenthal“ (Klasse 332) mit 450 Tonnen in Dienst gestellt. Die Boote wurden mit der Unterwasserdrohne PINGUIN, ab 2005 mit der Drohne SEEFUCHS ausgerüstet. Die zehn Minenkampfboote der „Hameln“-Klasse wurden nach Ende des „Kalten Krieges“ zu Minenjagdbooten bzw. zu Fernlenkbooten für das „Troika“-System umgebaut, um die veralteten Boote der „Lindau“-Klasse zu ersetzen.

Das Projekt „Minenjagd 2000“ mit den SWATH-Plattformen SEEPFERD hingegen fiel den Kürzungen im Wehretat zum Opfer. Seit nunmehr 15 Jahren herrscht daher Stillstand, und damit geht eine Kernfähigkeit der deutschen Marine allmählich verloren.



Quellen

  • Meyer, Karl: Hochsee-Minensuchboote 1939-1945, 2004
  • Ostertag, Reinhart: Deutsche Minensucher - 80 Jahre Seeminenabwehr, 1988
  • Witthöft, Hans-Jürgen: Lexikon zur deutschen Marinegeschichte, 1977

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Kriegsmarine VS 163 ex August Bröhan (HH 5) HMS Fischdampfer 247 BRT 01.10.1943 29.11.1946 re
Kriegsmarine VS 164 ex Robert William (KW 123) HMS Fischdampfer 209 BRT 01.10.1943 20.12.1945 re
Kriegsmarine VS 165 ex KFK 324 HR Kriegsfischkutter 04.03.1944 04.11.1944 aD
Kriegsmarine VS 166 ex KFK 325 HR Kriegsfischkutter 13.03.1944 00.05.1945 sv
Kriegsmarine VS 201 Utrecht HR/FRG Schlepper 31.12.1943 00.00.1945 +
Kriegsmarine VS 202 Rheinland (HH 2) HMS Fischdampfer - 270 BRT 01.10.1943 14.08.1945 re
Kriegsmarine VS 203 Geheimrat Mau HR/FRG Schlepper 04.11.1943 00.00.1945 §
Kriegsmarine VS 204 ex Hildebrand (BX 184) HMS Fischdampfer - 267 BRT 17.10.1943 16.03.1946 §
Kriegsmarine VS 205 Hugin ex Gorch Fock (HC 246) HMS Fischdampfer - 267 BRT 01.10.1943 00.09.1945 §
Kriegsmarine VS 206 ex Regensburg (PG 536) HMS Fischereimotorschiff - 325 BRT 01.10.1943 09.11.1946 re
Kriegsmarine VS 207 ex Ottensen (SD 130) HMS Fischdampfer - 226 BRT 16.11.1943 00.00.1945 re
Kriegsmarine VS 213 ex Bertha-Hermine (HF 308) HR Fischkutter 01.10.1943 05.06.1945 re
Kriegsmarine VS 214 ex Toenadering (KW 95) HMS Fischlogger - 141 BRT 01.10.1943 17.10.1945 re
Kriegsmarine VS 215 ex Nederland IV (KW 167) HMS Fischlogger - 111 BRT 14.12.1943 14.11.1945 re
Kriegsmarine VS 216 ex Altair (AE 56) HMS Fischlogger - 174 BRT 01.10.1943 23.09.1945 re
Kriegsmarine VS 217 ex Nordsee (HF 340) HR Fischkutter 13.12.1943 12.06.1944 +
Kriegsmarine VS 218 ex Gerda (PAU 1) HR Fischkutter 01.10.1943 06.02.1945 #
Kriegsmarine VS 219 / KFK 227 HR Kriegsfischkutter 01.10.1943 00.00.1947 §
Kriegsmarine VS 220 / KFK 228 HR Kriegsfischkutter 01.10.1943 00.00.1947 §
Kriegsmarine VS 221 / KFK 97 HR Kriegsfischkutter 15.10.1943 09.03.1945 +
Kriegsmarine VS 222 / KFK 104 HR Kriegsfischkutter 01.01.1944 00.05.1945 §
Kriegsmarine VS 223 / KFK 363 HR Kriegsfischkutter 13.05.1944 00.00.1947 §
Kriegsmarine VS 224 / KFK 469 HR Kriegsfischkutter 16.06.1944 00.00.1947 §
Kriegsmarine VS 225 / KFK 483 HR Kriegsfischkutter 27.06.1944 00.00.1947 §
Kriegsmarine VS 226 und VS 227 Kennungen nicht besetzt
Kriegsmarine VS 228 ex NKU 11 HR Fischkutter 16.03.1944 26.04.1944 +
Kriegsmarine VS 229 ex Zwei Gebrüder (NKU 15) HR Fischkutter 01.10.1943 24.06.1945 re
Kriegsmarine VS 230 ex NKU 27 HR Fischkutter 21.10.1943 06.01.1945 +
Kriegsmarine ex Emma (MÖN 4) Fischkutter
Kriegsmarine VS 231 bis VS 234 Lotsenversetzkutter
Kriegsmarine ex Heimat (RÜG 28) Fischkutter 01.10.1943 04.03.1945 +
Kriegsmarine VS 235 / KFK 291 HR Kriegsfischkutter 20.11.1943 00.00.1947 §
Kriegsmarine VS 236 / KFK 292 HR Kriegsfischkutter 22.11.1943 00.00.1947 §
Kriegsmarine VS 237 bis VS 239 Kennungen nicht besetzt
Kriegsmarine VS 240 Zeeburg (SCH 340) HMS Fischlogger - 114 BRT 26.02.1941 00.00.1945 re
Kriegsmarine VS 241 / IJM 210 HR Fischkutter 14.06.1941 ----
Kriegsmarine VS 242 / RO 2 HR Fischkutter 12.08.1941 23.02.1945 +
Kriegsmarine VS 243 / RO 29 HR Fischkutter 14.06.1941 20.03.1945 +
Kriegsmarine VS 244 ex Warfleth (BV 23) HMS Fischlogger - 123 BRT 01.11.1942 00.01.1946 re
Kriegsmarine VS 245 ex Kriemhild (BV 10) HMS Fischlogger - 144 BRT 01.11.1942 04.05.1945 sv
Kriegsmarine VS 246 ex Condor (SS 72) HR Fischkutter 06.02.1943 00.05.1945 re
Kriegsmarine VS 247 / KFK 207 HR Kriegsfischkutter 01.10.1943 ----
Kriegsmarine VS 248 / KFK 136 HR Kriegsfischkutter 01.10.1943 00.00.1945 #
Kriegsmarine VS 249 / KFK 326 HR Kriegsfischkutter 04.03.1944 00.12.1946 re
Kriegsmarine VS 250 / KFK 326 HR Kriegsfischkutter 04.03.1944 08.03.1945 +
Kriegsmarine VS 251 / KFK 395 HR Kriegsfischkutter 00.04.1944 00.00.1947 §
Kriegsmarine VS 252 und VS 253 Kennungen nicht besetzt
Kriegsmarine VS 254 / UK 41 HR Fischkutter 01.10.1943 ----
Kriegsmarine VS 255 ex M 3115 / GRA 1 HR Fischkutter 27.01.1943 00.00.1945 re
Kriegsmarine VS 256 ex M 3123 / PIL 4 HR Fischkutter 27.01.1943 01.10.1945 re
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