1911: Fertigstellung als KIRKFIELD für die Kirkfield Steam Shipping .Co., Ltd. (J. R. Cuthbertson & Co.) in Glasgow.
1916: Verkauf an die Anchor Line (Henderson Bros.), Ltd., Glasgow und in TARANTIA umbenannt.
1935: Reedereibezeichnung: Anchor Line (1935), Ltd., Glasgow
1937: Ankauf durch Theodoros L. Teryazos, Piraeus Neuer Name: LEONTIOS TERYAZOS
1940, 26.April: Vom Britsh Ministry of Food gechartert.
19. Mai: Von Montreal über Halifax ( 24.05.) nach Le Havre mit… to Weizen ausgelaufen.
8.Juni: In Le Verdon eingetroffen. Reise von franz. Behörden nach Bordeaux via Brest geändert.
19.Juni: In Bordeaux eingelaufen und mit Löschung der Ladung begonnen.
25. Juni: Weizenladung gelöscht.
5.Juli: Durch den Deutschen Hafenkommandanten mit Auslaufverbot belegt.
17.Juli: Für Heeresübungen um 15:30 Uhr aus Bordeaux nach Nantes ausgelaufen.
4. Aug.: Von der KMD Bordeaux erfasst für die Aktion Seelöwe und auf der Girondewerft umgebaut.
27. Sept.: Von der KMD Bordeaux durchsucht und zur Prise erklärt.
1941, 7.April: Bei Kriegsbeginn mit Griechenland nochmals zur Prise erklärt.
1941,27.Mai: Vom Prisenhof Hamburg als gute Prise eingezogen.
1942, 13.Juli: Nach Umbau bereits als Tarnschiff in Bordeaux liegend gemeldet ( Tarnung für welches Schiff z. Z. noch unbekannt)
3. Aug.: Für das Unternehmen "Ilona" beantragt ( Besetzung Spanien )
20.Dez.: Vom Oberprisenhof nach Prüfung des Vorganges nochmals zur guten Prise erklärt.
1943, 24.Mai:Im.Umbau als Flakbatterie für die Marinebordflak-Abt. Bordeaux.
11. Juni: Einsatz als Tarnschiff überflüssig geworden,
6. Sept.: Umbau zum Transportschiff soll lt. Planung am 20.11.1943 fertig sein zur Übergabe in Rotterdam an der RKS ( Reichskommissar für die Seeschiffahrt)
26. Nov.:Vorgesehen als Erztransporter Spanien- Frankreich.
9. Dez.: Gruppe West vergibt den Tarnnamen "Tatra" an den Dampfer „Rastenburg“. Zweck: Zur Verschleierung des Auslaufzeitpunktes der Blockadebrecher werden diese und einige andere Schiffe an der frz. Westküste fortlaufend in die verschiedensten Häfen oder auf geeignete Ankerplätze verlegt. Dazu erhielten die beteiligten Schiffe Decknamen.
17. Dez.: Tarnname der "Rastenburg" erneut von der Gruppe West, nun auf "Fischotter", geändert.
27.Dez.: Übergabe an die Sofindus für Erztransporte innerhalb der Rawakflotte. Gleichzeitig als RASTENBURG durch die Reederei H. Vogemann, Hamburg in Fahrt genommen.
1944,5.Jan.: Durch Bescheid des Kriegsschädenamtes für die Seeschiffahrt erhält die Reederei Vogemann, Hamburg das Schiff als Ersatzschiff für den Verlust des Dampfers RHEINGOLD. ( Nach Verlust der RASTENBURG wird der Bescheid aufgehoben und rückwirkend ein Prisenmietvertrag mit Wirkung ab dem 27.12.1943 aufgemacht. 126.515 RM Miete für Bewirtschaftung durch die Reederei.
20. Jan.: Im Seeschiffsregister Hamburg als RASTENBURG mit dem Unterscheidungssignal DKKH eingetragen, vorher DVLP.
25. Aug.: Versenkt als Blockschiff in der Gironde bei Bassens.
1945: Gehoben und abgewrackt. [A]