MAL 0MAL 2
Kennung : MAL 1
2. Kennung : AML 1
3. Kennung : AT 1
Schiffstyp : Marineartillerieleichter
Untertyp : I
Indienstgestellt : 00.05.1943
Daten im Gröner : - 00.05.1943 3. Artillerieträgerflottille
- 29.10.1943 05.00 Uhr selbst versenkt in Genitschesk
Schiffschronik : - ab 03.05.1943 bei 3. Artillerieträgerflottille als AT 1 bzw. MAL 1 gemeldet, Kommandant (im Sept.): Ob.Fähnr. Hafemann.[1]
- 06.05.1943 MAL 1, MAL 2, MAL 3 aus Constanta in Sewastopol an.[2]
- 14.05.1943 MAL 1, MAL 2, MAL 3 in Kertsch gemeldet.[2]
- 19./20.06.1943 MAL 1, MAL 2, MAL 3 vom Flottillenstützpunkt Mariupol aus mit 2 R-Booten zur Beschießung des Hafens Jeisk eingesetzt. 2 feindliche Wachboote versenkt. Auf dem Rückmarsch 3 Feindflugzeuge abgeschossen.[2]
- 21.07.1943 MAL 1, MAL 2 mit R 166 beschießen Primorsk-Achtarskaja. In 3 ½ stündigem Gefecht mit Feindbooten, darunter 6 MGBs, 1 Wachboot in Brand geschossen und auf Strand getrieben. R 166 beschädigt.[2]
- 23.-28.09.1943 F 449 zusammen mit MAL 1 und MAL 11 der 3. AT-Fl. als Vp-Gr. Nord (Lt.z.S. Rothermel) auf Position im Asowmeer. Dabei am 25.09. Feuergefecht mit Kanonenbooten der Sowjets vor Kutschugury, bei Luftangriff am 26.09. ein Mann von F 449 so schwer verwundet, dass er nach Abholung durch ein Flugbetriebsboot in Kertsch stirbt. Am 28.09. Boote durch Vp-Gr. Lt.z.S. Külper abgelöst.[2]
- 29./30.09.1943 Vorpostengruppe Obfhr.z.S. Jakobeit mit MAL 1 und 2 MFP löst um 16.55 Uhr bei Kap Achilleon die MFP der Vorpostengruppe Lt.z.S. Müller ab.[2]
- 01./02.10.1943 MAL 1 und MAL 11 mit 3 MFPs auf Position zwischen Peressyp und Temrjuk.[2]
- 03.10.1943 westl. Kossa Tussla auf Grund geraten, 04.10.1943 freigeschleppt.[1]
- 03.10.1943 MAL 1 und MAL 11 von der Nordküste abgezogen und in Kertsch aufgetankt. Auf dem Marsch zur Tamanbucht vor Kertsch auf Untiefe festgekommen, erst am 04.10.1943 gegen 08.00 Uhr wieder frei.[2]
- 08./09.10.1943 Letzter Absprung von der Kossa Tschuschka wird auf Position vor der Südspitze der Kossa Tschuschka durch MAL 2 und MAL 4 artilleristisch gedeckt. Die MAL 1, MAL 10 und MAL 11 sichern vom Asowmeer aus.[2]
- 09./10.10.1943 Unternehmen „Wiking“: Nach Abschluss der Räumung des Kubanbrückenkopfes wird das Gros der beteiligten Landungs- und Sicherungsverbände nach Westen abgezogen. Dazu gehören MAL 2 und MAL 4, die mit dem Transportgeschwader IV (Lt.z.S. Dittmer) zunächst nach Feodosia gehen. MAL 4 muss abgeschleppt werden. MAL 1, MAL 10 und MAL 11 marschieren nach Mariupol zurück.[2]
- 20./21.10.1943 MAL 1, MAL 3, MAL 9 und 3 MFPs der 5. Landungsflottille beschießen Primorskij, Konstantinowka und Twirkoje.[2]
- 28.10.1943 MAL 1, MAL 3, MAL 9, MAL 10 und MAL 11 werden in irrtümlicher Auslegung eines Funkbefehls zu früh in Genitschesk selbstversenkt, obwohl sie noch die Möglichkeit gehabt hätten, einen Durchbruch durch die Straße von Kertsch zu versuchen.[2]
- 29.10.1943 Besatzungen der in Genitschesk selbstversenkten MAL gehen mit Alarmbataillonen in den Landeinsatz und werden dort dezimiert. Flottille hat zu bestehen aufgehört.[2]
- am 29.10.1943 zwischen 05.00 und 09.10 Uhr im Hafen Genitschesk durch 250 kg-Bombe selbst gesprengt.[1]
Verlust am : 29.10.1943
Verlustuhrzeit : 0500
Verlustort : Genitschesk
Verlustart : selbst gesprengt
Verlustursache : explodiert und gesunken
Quellen : Gröner " Die dt. Kriegsschiffe 1815 - 1945 " Bd. 7
[1] KTB der 3. Artillerieträgerflottille
[2] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
Eingefügt am : 24.02.2008
Eingefügt von : Rene Stenzel
Letzte Änderung : 24.05.2011
Geändert von : Martin Goretzki
Änderung : - 02.03.2008 R. Stenzel Chronik [1] eingefügt
- 29.09.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [2] eingefügt
- 02.01.2009 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [2] ergänzt
- 24.05.2011 M. Goretzki: AML-Kennung gem. Gröner eingefügt

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