Artillerieträger SAT 1

 
SAT 2  


Kennung : SAT 1
2. Kennung : SAT 28
3. Kennung : SAT 1 O
4. Kennung : SAT 28 O
Name : OST
Untertyp : SAT
Nation : Deutschland
Zivilname : OST
Ziviltyp : Motorschiff
Bauwerft : Schulte & Bruns, Emden
Baunummer : 133
Besitzer : Reederei: Schulte & Bruns, Emden [2]
Bewaffnung : Nach Gröner:
- 1 x SK 15 cm L/45
- 2 x 2 cm (1943: 8 x 2 cm)
- 3 x 1,5 cm (1943: 4 x 1,5 cm)


Größe : 564 BRT; 935t; 574 BRT [2
Länge (m) : 57,10m
Breite (m) : 9,03m
Tiefgang (m) : 3,02m
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 575e; 12,5kn
Besatzung : 2, 54 + 7, 28 als Flagschiff
- 03.05.1939 Vom Stapel als Motorschiff Ost
- 25.08.1940 SAT 1
- 23.01.1941 In Dienst als SAT 28, Schulschiff SAS Kiel
- 00.07.1941 SAT 1, Erprobungsverband Ostsee
- 00.04.1942 27. Landungsflottille
- 15.02.1943 24. Landungsflottille
- 11.07.1943 + ~01.50 Uhr ~Lavansaari: 59°48'n/27°10'o / sowjet. Mine / 89 Tote
- 07.09.1940 bei der Kriegsmarinewerft Wilhelmshaven fertig.[4]
- 26.09.1940 Motorschiffe Ost und West [jeweils mit 720 t DW angegeben] der Reederei Schulte und Bruns als in Kiesfahrt befindlich gemeldet[6].
- 23.01.1941 SAT 28 " Ost " in Wilhelmshaven zur Erprobung bei der SAS Kiel in Dienst gestellt, Kommandant: Sonderführer (Strm.) Fürst.[1]
- 20.-22.08.1941 In 3. Welle 6 sF Fähren-Btl. 128 im Schlepp der Fahrzuege des EVO von WIndau nach Riga. Nach Passieren Irbenstraße am 21.08. durch sowj. Flugzeuge und Zerstörer ARTEM und SUROVYJ angegriffen. An den Fähren nur leichte Splitterschäden, SAT OST im Gefecht gestrandet und erst am 22.08. durch Pionierfähren wieder freigeschleppt.[3]
- 07.09.1941 Der mit der Masse in Pernau liegende EVO meldet für das bevorstehende Unternehmen „Beowulf“ SAT OST dem Chef EVO unterstellt.[3]
- 03./04.10.1941 SAT AUGUST, WEST; OST unterstützen die Anlandung auf der Insel Abruka vor Arensburg durch Sturmboote.[3]
- 11./12.10.1941 Bei der Landung auf Dagö bei der Landegruppe Ost.[3]
- 00.01.1942 an 27. Landungsflottile übergeben.[4]
- 00.05.1942 SAT OST bei der Artillerieträgergruppe der 27. Landungsflottille gemeldet.[3]
- 08./09.07.1942 SAT OST greift zusammen mit Rboot-Begleitschiff NETTELBECK in die Kämpfe um die Insel Someri ein, wo russische Landungen abgewehrt bzw. bereinigt werden können.[3]
- 00.00.1943 bei der Kriegsmarinewerft Wilhelmshaven zu SAT umgebaut.[5]
- 00.02.1943 an die 24. Landungsflottille übergeben.[4]
- 00.06.1943 24. Landungsflottille durch Artillerieträgergruppe, darunter SAT OST, verstärkt.[3]
- 04.08.1943 SAT OST im Finnischen Meerbusen durch Bombentreffer verloren.[3]
- 04.08.1943 auf 59° 48,3' N und 27° 10' On durch Minentreffer sofort gesunken.[2]
Verlust am: 11.07.1943
Verlustuhrzeit: 0150
Verlustort: ~Lavansaari
Verlust Koordinaten: 59°48'N, 27°10'O
Verlustart: Gesunken
Verlustursache: Minentreffer
Gegnernation: Sowjetunion
Gegnertyp: Mine
Mannschaftsschicksal: 89 Tote
Gröner " Die dt. Kriegsschiffe 1815 - 1945 " Bd. 7
[1] Geheimer Ostseestationstagesbefehl Nr. 11/1941
[2] OKM-Verlustliste (Liste A, laufende Nr. 449)
[3] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[4] Archiv Theodor Dorgeist
[5] Archiv Dirk Flößer
[6] Adm. Frankreich 1978/40 Gkdos vom 26.09.1940
Eingefügt am: 28.03.2009
Eingefügt von: Rene Stenzel
Letzte Änderung: 15.12.2016
Geändert von: Peter Kreuzer
Änderung: - 28.03.2009 R. Stenzel: Chronik [1] eingefügt
- 27.10.2009 R. Stenzel: Chronik [2] eingefügt
- 14.05.2011 M. Goretzki: Datensatz nach Gröner ergänzt
- 10.07.2011 M. Goretzki: Kleinere Schreibfehler korrigiert
- 28.02.2013 M. Goretzki: Chronik gem. [3] eingefügt
- 05.09.2015 M. Goretzki: Chronik gem. [4] eingefügt
- 16.01.2016 M. Goretzki: Besatzung gem. Gröner ergänzt
- 10.02.2016 M. Goretzki: Chronik gem. [5] eingefügt
- 11.02.2016 M. Goretzki: Externen Bildlink 1 eingefügt
- 17.09.2016 M. Goretzki: Chronik gem. [6] eingefügt
- 15.12.2016 P. Kreuzer: Bild 1 eingefügt