Name : SNORRE I (ex. norw.)
Schiffstyp : Frachter
Bauwerft : P. Hemmist, Kuressaare (Arensburg)
Baunummer : ?
Baujahr : 1923
Stapellauf : 00.00.1923
Besitzer : Skibs- S/A Snorre, Oslo
Unterscheidungssignal : LKBH
Staffel : -
Erfassung für Weserübung : 09.04.1940
Abgangshafen : Oslo
Ausgelaufen : 00.05.1940
Bestimmungshafen : ?
Angekommen : 00.05.1940
Ende des Einsatzes : 10.06.1940
Rückgabe an Reederei : ja
Andere KM-Verwendung : nein
Schiffschronik : 1923: An die estnische Reederei A. Hanko aus Tallinn (Reval) als Dreimastschoner HEINLAID (HBWT) abgeliefert. Vermeßen mit: 248.00 BRT / 222.00 NRT. Heimathafen Tallinn.
1926: Verkauft an Gustav Kristenbrun aus Käsmu (Kaspervik). Umbenannt in ELFRIEDE.
1930: Verkauft an die Reederei Käsmu Laeva Omanikud (KLO) (mgrs. Oskar Tiedemann) aus Käsmu (Kaspervik).
1932: Schiff neu Vermeßen: 259.00 BRT / 226.00 NRT.
1934,Jan. 01.: Neue Unterscheidungssignal ESIQ.
1938,Dez. 15.: Schiff an Borgund Bruk A/S aus Ålesund verkauft.
Dez. 22.: ELFRIDE in Ballast auf der Reise Tallinn - Ålesund im Schneetreiben bei Nakskov/Lolland auf Grund gelaufen.
Dez. 28.: Schiff abgeborgen und nach Nakskov abgeschleppt.
1939,Juni 03.: Schiff nach Bergen überführt (Monat unsicher).
1939/1940: Repariert und Umgebaut zum Motorschiff. Neu Vermeßen 277.02 BRT / 173.78 NRT; ein 4-zyl. - A/B Bolinder-Munktell, Eskilstuna (200 PS) Dieselmotor. (In Lloyds 1939/40 steht bei norw. ELFRIEDE: wrecked 1938).
1940,Feb. 23.: Heimathafen Oslo.
1940,März 26.: An Skibs- S/A Snorre (Bjarne Gundersen) aus Oslo. Umbenannt in SNORRE I (LKBH). Heimathafen Oslo.
April 09.: Küstenfrachtschiff SNORRE I in Oslo von der Kriegsmarine beschlagnahmt.
Mai: SNORRE I in deutschen Diensten gefahren.
Aug. 00.: SNORRE I sollte ca. August 1940 von der Reederei Carl Simonsen, Hamburg-Altona gekauft werden. 20 % der Summe angezahlt.
Okt. 05.: Vom Reichskommissar der Seeschiffahrt Norwegen in Anspruch genommen.
Okt. 07.: SNORRE I um 12:30 Uhr im Listerfjord von 4 brit. Flugzeugen mit 3 Bomben angegriffen worden. Treffer wurden nicht erzielt.
Nov. 20.: SNORRE I im Charter der Luftwaffe mit 750 Stück 250 kg Fliegerbomben auf der Reise Oslo - Trondheim im westlichen Byfjord in Folge fehlnavigation auf deutsche Minensperre gelaufen und gesunken. Das Schiff war weder angemeldet noch mit einem B.O. oder Lotsen besetzt. Die Mannschaft wurde gerettet nur 1 Verletzter.

Daten im Gröner : Snorre I (1923, Kuressaare: P. Hemmist) 257 BRT; 35,56 x 8,32 x 3,67 m; estn. M/S (3-M-Schoner) Heinlaid, 1926 Elfriede; 1940 norweg.Snorre I, Skibs A/S Snorre, Oslo; 194. in dt. Dienst; 20.11.1940 + v. Bergen/Mine
   
Quellen :
1:Erich Gröner- Die deutschen Kriegsschiffe 1815 - 1945 Bände 1 bis 8
14:Archiv Theodor Dorgeist
15:Lloyds Register of Shipping 1916-1988
49:Norwegian Homefleet - WW II (www.warsailors.com)
   
Eingefügt am : 11.09.2013
Eingefügt von : Christoph Fatz
Letzte Änderung : 03.04.2017
Geändert von : Christoph Fatz
Änderung : -11.09.2013 Christoph Fatz- Datensatz eingestellt
-14.10.2013 Christoph Fatz, ergänzt: 1939/1940
-04.02.2014 Christoph Fatz, ergänzt: 20.11.40
-03.04.2017 Christoph Fatz, eingefügt/ergänzt: 15.12.38/22.12.38/28.12.38/03.06.39/23.02.40/26.03.40

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