Marinefährprahm F 203

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F 204  


Kennung : F 203
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : AM
Bauauftrag : 12.05.1941
Bauwerft : N.V. Haarlemsche Scheepsbouw Mij., Haarlem
Indienstgestellt : 00.03.1942


Marinefährprahm : Typ AM
Verdrängung konstruktiv (t) : 175
Verdrängung maximal (t) : 240
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 8,34
Tiefgang leer (m) : 1,00
Tiefgang beladen (m) : 1,48
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,0
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann / 52 Minen Typ EMC / 8 Sturmboote)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann)
neben 52 EMC-Minen konnten noch 25 t Ladung genommen werden
- 12.05.1941 Bauauftrag
- 00.03.1942 Indienststellung
- 03.11.1942 27. Landungsflottille
- 15.02.1943 24. Landungsflottille
- 27.09.1944 + Frederikshavn / Mine / 5 Tote
- 00.05.1942 Bei der 3. Gruppe der 27. Landungsflottille gemeldet.[2]
- 00.05.1943 Bei der 2. Gruppe der 24. Landungsflottille gemeldet.[2]
- 09.12.1943 02.30 Uhr F 203 erhält auf 54° 15,8' N und 15° 23' O Minentreffer und wird nach Kolberg eingeschleppt, da Maschinenraum Wasser macht, 3 Mann leicht verletzt.[3]
- 27.05.1944 Beim Sonderkommando 21 innerhalb der 8. Sicherungsdivision zum Minenwerfen eingesetzt.[1]
- 19.09.1944 beim Werfen einer Minensperre um 15.58 Uhr beim Anlauf Endmine durch KMA-Treffer Steuerbord vorn schwer beschädigt. 1 Toter, 4 Vermisste, 2 Schwer- und 5 Leichtverletzte.[4]
- 20.09.1944 In der Aalbäk Bucht auf eigene Mine (KMA) gelaufen und beschädigt geworden.
- 27.09.1944 ist der durch KMA-Treffer beschädigte und nach Frederikshavn eingebrachte F 203 gesunken. Vermutlich durch Schottenbruch.[4]
- 01.12.1944 Bei der 2. Gruppe der 24. Landungsflottille gemeldet, aber vorübergehend an Admiral Skagerrak abgestellt.[2]

Verlust am: 27.09.1944
Verlustort: Frederikshavn
Verlustart: gesunken
Verlustursache: Minentreffer
Mannschaftsschicksal: 5 Tote
Gröner " Die dt. Kriegsschiffe 1815 - 1945 " Bd. 7
[1] KTB 8. Sicherungsdivision
[2] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[3] KTB 24. Landungsflottille
[4] KTB 8. Sicherungsdivision
Eingefügt am: 19.09.2007
Eingefügt von: Rene Stenzel
Letzte Änderung: 08.09.2017
Geändert von: Rene Stenzel
Änderung: - 02.04.008 Theodor Dorgeist [1] eingefügt
- 31.10.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [2] eingefügt
- 31.10.2011 R. Stenzel Chronik [3] eingefügt
- 02.02.2012 T. Reich Bild 1 eingefügt
- 15.02.2017 Theodor Dorgeist 20.09.1944 in der Chronik eingefügt.
- 08.09.2017 R. Stenzel Chronik [4] eingefügt